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Gomez will sich Stammplatz erarbeiten
Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez (Bild) will sich beim FC Bayern München trotz schwieriger Situation nicht unterkriegen lassen. «Ich bin ein Stürmer, der über die Dynamik, die Schnelligkeit und den Körper kommt. Einer, der für Tore steht. Das wird auch in Zukunft so sein. Ich bin nicht zum FC Bayern gekommen, um auf der Bank zu sitzen», sagte der 24-Jährige in einem Interview der «Bild» (Freitag). «Aber ich muss mich nicht selbst anlügen: Ich bin auch nicht zufrieden, und im Moment haben die Leute sicher nicht viel Spaß am Spieler Gomez. Auch das Vertrauen der Fans muss ich mir zurück holen.»


Der für rund 30 Millionen Euro als Rekordeinkauf vom VfB Stuttgart verpflichtete Gomez hat zur Zeit einen schweren Stand beim FC Bayern. Im Pokalspiel standen Luca Toni und Miroslav Klose in der Startformation, Gomez durfte nur in der Schlussphase ran. Seit über einem Monat stand er nicht mehr in der Startformation. «Ich bin mit einem breiten Kreuz nach München gekommen, hatte soviel Selbstvertrauen wie wenige Spieler. So bin ich auch aufgetreten. Mir war aber klar, dass die Umstellung eine Zeit dauert, deswegen konnte ich nicht verstehen, dass schon nach fünf Spielen der Schnitt kam», sagte der Angreifer.

Trainer Louis van Gaal hatte seinem Stürmer erklärt, dass ihm die Laufwege nicht gefielen. «Ich brauche kein Mitleid, keine 100.000 Schulterklopfer, die mir sagen, dass ich ein super-toller Stürmer bin», sagte Gomez. «Um Tore zu machen, musst du auch Vertrauen spüren. Und das muss ich mir jetzt zurückholen. Ich werde Vollgas geben, weiterhin in jedem Training alles aus mir herausholen und damit den Trainer überzeugen.» Nur er allein sei verantwortlich, was passiere.

«Ich hatte das Glück, dass es bisher fast immer bergauf ging. Aber ich habe mir alles erarbeitet, nie was geschenkt bekommen. 2008, als die EM für mich nicht gut gelaufen war, meinten viele Leute: ,Der Gomez braucht Zeit, um wieder auf die Beine zu kommen.` In der folgenden Saison habe ich 24 Bundesliga-Tore gemacht. Daraus schöpfe ich nun Kraft, um auch diese schwierige Situation zu meistern», betonte der Ex-Stuttgarter.

Nicht zufrieden ist auch Martin Demichelis («Es macht mich wütend und sauer»). Der Argentinier will nach überstandener Verletzung wieder zurück ins Team. «Ich bin fit. Ich bringe alles mit, um dieser Mannschaft zu helfen und das will ich endlich wieder zeigen. Ich hätte mir gewünscht, dieselbe Rückendeckung wie andere Rückkehrer zu bekommen», sagte der Innenverteidiger, der derzeit hinter Daniel van Buyten und Holger Badstuber hinten anstehen muss. In der Champions League in der kommenden Woche gegen Bordeaux soll er den rotgesperrten van Buyten vertreten. Van Gaal hatte in dieser Woche noch einmal betont, dass der Spieler in seinen Augen noch nicht wieder hundertprozentig fit sei.


Quelle: www.transfermarkt.de

November 1st, 2009 - 03:36 pm | permalink | comments (3)